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Die einfache Katzenklappe oder mit Chip?

Auch bei Katzenklappen hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Inzwischen sind Modelle mit eingebautem Sensor und Zeitsteuerung verfügbar.

Die das Leben des Haustiers und auch Ihres noch angenehmer machen sollen. Sogar die Entwicklung der Katzenklappe mit Mauserkennung schreitet immer weiter voran.

Aber auch die klassische Katzentür hat gegenüber der Katzenklappe mit Chip nach wie vor ihre Vorteile.

Die gewöhnliche Katzentüre, die im Prinzip nur aus einer Abdeckung mit einem Magneten und einem leichtgängigen Scharnier besteht, hat unter anderem folgende Vorteile:Snowshoe cat, isolated on white background

• Da sich keinerlei Elektronik in der Katzentür befindet, sind diese Klappen sehr günstig und teilweise schon für weniger als 10 Euro erhältlich.

• Eine „analoge“ Katzenklappe ohne Elektronik heißt auch, dass hier praktisch nichts kaputtgehen kann – mit Ausnahme des Scharniers vielleicht, das aber schnell gewechselt werden kann.

• Eine Katzentür ohne Chip müssen Sie nicht in Betrieb nehmen, sie funktioniert einfach sofort. Durch die unterschiedlichen Farben und Stärken können diese Klappen in praktisch jede Art von Wänden, Türen, Fenster und auch in Glastüren eingebaut werden.

•Durch kreisrunde oder eckige Modelle entspricht die Klappe dann auch Ihren eigenen optischen Vorstellungen.

Die Katzenklappe mit Chip

Klassische Katzentüren ohne Chip Funktion haben einen Nachteil: Theoretisch kann jedes Tier, das die Funktionsweise der Klappe versteht, in die Wohnung eindringen.

Andere Katzen, kleine Hunde und auch Wildtiere wie Waschbären könnten sich daher Zugang zum Haus verschaffen, was natürlich nicht gewünscht ist. Abhilfe Schaft hier die Katzenklappe mit Chip.

Wie funktioniert eine Katzenklappe mit Chip?

Sie lassen bei einem Tierarzt einen sogenannten RFID Chip in die Katze implantieren. Das geht schnell und schmerzlos, und da der Chip nur etwa 2 Millimeter lang ist, stört er das Tier auch nicht.

Alternativ bringen Sie den Chip am Halsband unter, das funktioniert genauso zuverlässig.

Aber: Verliert die Katze das Halsband oder wird es bei einer Rangelei mit anderen Katzen zerkratzt (und als Folge der Chip zerstört), verweigert die Katzenklappe den Zutritt.

Wenn Sie eine Katzenklappe kaufen, die die Chip-Technologie unterstützt, SureFlap beispielsweise ist ein bekannter Anbieter dieser Modelle, können Sie Ihre Katze mit der Katzenklappe verbinden.

Sobald das Tier dann in die Nähe der Katzenklappe kommt, öffnet sie sich automatisch und lässt die Katze ein. Bei Tieren, welche die Klappe nicht kennt, geschieht einfach gar nichts.

Was kostet eine Katzenklappe mit Chip?Small red british kitten on white background

Ein Nachteil dieser elektronischen Katzenklappen ist der Preis. Planen Sie mit Anschaffungskosten von 70 Euro, auch dreistellige Beträge sind für besonders hochwertige Modelle möglich.

Im Zweifelsfall ist das aber noch immer günstiger als ein Fuchs, der auf der Suche nach Nahrung die Küche verwüstet und mit der Katze kämpft … Nicht am falschen Ende sparen!

Auf was muss ich beim Kauf besonders achten?

Möchten Sie sich jetzt eine Katzenklappe mit Chip kaufen, sollten Sie ruhig ein paar Euro mehr investieren, denn Wildtiere sind schlau.

Beispielsweise existieren verhältnismäßig preiswerte Modelle, die mittels eines Motors zwar die Katzenklappe anheben und so den Stubentiger hineinlassen.

Nicht immer verfügen diese Katzenklappen mit Sensor aber auch über eine Verriegelung. Schlaue Waschbären und ähnliche Tiere heben nach ein wenig Tüftelarbeit die Klappe einfach an und gelangen dann doch ins Haus.

Es ist daher ratsam, eine Chip-Katzenklappe zu kaufen, die den Zugang auch wirklich blockiert.

Rein, raus – oder beides?Zwei-Kätzchen-sitzen

Hochwertige Katzenklappen mit Sensor ermöglichen Ihnen auch, bestimmte Ein- und Ausgehzeiten zu regulieren.

Beispielsweise möchten Sie, dass Ihre Katze abends zwar wieder in das Haus zurückkehren, aber es nicht wieder verlassen kann.

Dann finden Sie hier ein Modell, das Sie einseitig verriegeln können. So können Sie schlafen, ohne sich nachts um Ihre Katze sorgen zu müssen.

Mittels einer Zeitschaltuhr legen Sie hingegen fest, dass das Tier beispielsweise von 7:00 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends freien Ein- und Ausgang hat – und danach nicht mehr.

Wie Sie sehen, ist eine solche elektronische Katzenklappe deutlich flexibler als das klassische, funktionell sehr limitierte Variante.

Der Elektronik gehört die Zukunft

Insgesamt sparen Sie sich durch elektronische Katzenklappen mit Sensor viel Arbeit und müssen sich weniger Sorgen um Ihre Katze und auch andere Tiere machen.

Teurere Modelle informieren Sie mittels Signalton, wenn die Katze wieder im Haus ist und der Chip benötigt keine Batterie und hält das ganze Katzenleben

lang.

Wenn es auf jeden Euro ankommt, sind klassische Modelle nach wie vor in Ordnung, aber geben Sie den Chip-Varianten ruhig eine Chance!