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Impfungen für Katzen

Katze bekommt eine ImpfungAls verantwortungsvoller Katzenhalter fragen Sie sich natürlich, welche der vielen Impfungen, die es für Katzen gibt, für Ihre Katze überhaupt sinnvoll sind.

Nun, das hängt unter anderem von der Art und Weise ab, wie Ihre Katze gehalten wird. Impfungen gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen jedoch sind die beiden Impfungen, die wirklich jede Katze erhalten sollte.

Impfung gegen den Katzenschnupfen

Die Impfungen bieten einen Schutz gegen das feline Herpesvirus und das feline Calicivirus. Eine Grundimmunisierung sollte auf jeden Fall vorgenommen werden. Es bringt jedoch nichts, wenn die Katze zu häufig nachgeimpft wird.

Zwei Auslöser des Katzenschnupfens

Auch geimpfte Katzen können sich mit dem Herpesvirus infizieren, die Erkrankung wird bei geimpften Tieren jedoch weniger stark ausfallen.

Zudem soll die Schnupfenimpfung gegen das Calicivirus schützen. Im Gegensatz zum Herpesvirus hat sich das feline Calicivirus trotz der routinemäßig durchgeführten Impfungen weiter ausgebreitet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Virus mutieren kann. Außerdem kann eine geimpfte Katze die Viren auf andere Katzen übertragen.

Tollwut

Gegen die Tollwut brauchen Sie Ihre Katze nur impfen zu lassen, wenn diese ein Freigänger ist oder wenn Sie mit der Katze auf Ausstellungen oder Reisen gehen.

Weitere Impfungen für Katzen

Neben den gängigen Impfungen gibt es noch einige speziellere, deren Nutzen und Risiken umstritten sind. Dazu gehören Impfungen gegen Hautpilz (Microsporum Canis), die allerdings nicht nur vorbeugend wirken sollen, sondern auch dann, wenn die Katze bereits an Pilz erkrankt ist.

Außerdem gibt es Impfungen gegen FIP (Feline infektiöse Peritonitis) und Impfungen gegen das Feline Leukämievirus (Leukose). Das Harmloseste, was man über die FIP-Impfung sagen kann ist, dass die Wirksamkeit nicht bewiesen ist, schlimmstenfalls befördert sie sogar das Auftreten der FIP.

Wie oft impfen lassen?

Die Grundimmunisierung findet meist im Kittenalter statt. Auffrischungsimpfungen sollten etwa alle 4 Jahre vorgenommen werden.

Für manche Impfstoffe ist auch eine Wirkungsdauer von 7 Jahren nachgewiesen worden. Ein häufigeres Nachimpfen ist nicht empfehlenswert, da es nicht den Impfschutz, wohl aber das Risiko einer Nebenwirkung erhöht.

Nebenwirkungen

Zu den gefährlichen Nebenwirkungen einer Impfung gehört das Impfsarkom. Als Auslöser werden so genannte Adjuvantien aus Aluminiumsalzen genannt, das sind Zusätze in Impfstoffen, die die Impfung befördern sollen.

Das Risiko besteht vor allem bei Tollwutimpfstoffen und Kombipräparaten. Es sollten daher nach Möglichkeit nur Einzelimpfstoffe verwendet werden. Wählen Sie ein Hinterbein der Katze als Impfstelle, denn falls sich doch einmal ein Krebs bilden sollte, ist das an der Stelle weniger gefährlich für das Tier.


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