Skip to main content

Nassfutter oder Trockenfutter?

getigerte Katze frisst NassfutterTrockenfutter oder Nassfutter, was ist besser für die Katze? Aus der Sicht ihres Besitzers ist es sicherlich das Trockenfutter, denn dieses ist praktisch und hält sich lange im Napf.

Katzen dagegen lieben frisches, saftiges Nassfutter, dass sich für sie natürlicher anfühlt. Natürlich ist es auch eine Frage der Machbarkeit, was die Katze bekommt.

Somit haben beide Fütterungsformen ihre Vor– und Nachteile, lassen sich aber bei guter Verträglichkeit auch miteinander kombinieren.

Trockenfutter: haltbar und praktisch

Viele Katzenbesitzer haben den Eindruck, dass ihre Samtpfote gar nicht die ganze Portion auf einmal schafft. Es bleibt scheinbar immer etwas im Napf übrig – da erscheint Trockenfutter sinnvoll, denn dieses ist auch lange haltbar.

Anders als Nassfutter muss es nicht sofort wieder aus dem Napf genommen werden, es kann mehrere Stunden dort bleiben und die Katze kann nach Bedarf essen. Sie muss sich nicht erst bei ihrem Menschen melden und dieser muss im Gegenzug nicht immer da sein, um auf ihre Signale zu achten.

Meist frisst die Katze ihr Trockenfutter in Maßen, nur einige wenige Katzen fressen, bis sie schier platzen. Bei ihnen muss Trockenfutter natürlich feiner dosiert werden. Der Nachteil an Trockenfutter ist jedoch, dass es dadurch auch nicht mehr frisch ist.

Nährstoffe können durch die Verarbeitung verloren gehen, es sind Konservierungsstoffe und teilweise unnatürliche Bestandteile wie Getreide enthalten, die dem Katzenfutter die Form geben. Das alles braucht die Katze gar nicht.

Nassfutter: frisch, aber verderblich

Nassfutter wird in einer beeindruckenden Vielfalt verkauft und macht sogar manch einem Menschen Appetit. Für Katzen werden ganze Menüs mit Fleisch oder Fisch, einer Sauce, vielleicht sogar mit etwas Gemüse angeboten – fast schon eine Gourmet-Mahlzeit.

In hochwertigem Nassfutter sind die Komponenten tatsächlich auch frisch und nur mit wenigen Konservierungsstoffen versetzt. Sie werden portionsweise verkauft, da sie der Katze auch nur portionsweise serviert werden können.

Was nicht sofort gefressen wird, muss weggeworfen werden, da es ansonsten – genau wie ein Gericht für einen Menschen – nicht mehr essbar wäre. Genauso wie in Trockenfutter kann auch Nassfutter unnötige Zutaten beinhalten, bei artgerechter Zusammensetzung sind die Nassfutter-Schälchen für die Katze aber genau richtig.

Der Mensch muss aber immer in der Nähe sein, wenn die Katze eine Mahlzeit braucht, da diese nicht mehr im Napf den ganzen Tag auf sie warten kann.

Trocken oder nass? Hauptsache artgerecht!

Bei Trocken- wie bei Nassfutter gibt es mehr und weniger artgerechte Rezepturen für die Katze. Letztendlich ist das wichtiger als die Frage, ob das Futter trocken oder nass angeboten wird.

Das hängt von den Gewohnheiten und Möglichkeiten von Mensch und Katze ab. Am besten sollte sich der Katzenhalter also etwas in die richtige Ernährung einer Samtpfote einlesen und herausfinden, was sie in welcher Menge braucht – und was nicht.

Genau wie beim Einkauf für sich selbst im Supermarkt hilft dann bei der Auswahl des Katzenfutters der Blick auf die Zusammensetzung. Ist diese stimmig und enthält alles, was die Katze braucht, ohne ihr unnötige Zutaten zu füttern, ist es das richtige Futter.

Was beachten bei Trockenfutter?

Hochwertiges Trockenfutter ist das Richtige für Katzen, die sich nicht überfressen und die nicht nach der Uhr gefüttert werden können. Wenn sie etwa tagsüber alleine sind, brauchen sie dennoch Zugang zu Futter – und diesen haben sie in Form von haltbarem Trockenfutter.

Trotzdem sollte es bestenfalls nie länger als einen Tag im Napf liegen, da es ebenfalls schlecht werden kann. Die Katze sollte nicht gezwungen werden, es restlos aufzufressen, lieber wird die Dosierung angepasst. Katzen, die viel zu viel fressen, brauchen nach wie vor eine Dosierung ihres Futters, da sie eine ganze Portion auf einmal fressen und nichts übrig lassen würden – das kann zu Übergewicht führen.

Bestandteile wie Getreide, Farb- und Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker sollten bestenfalls gar nicht enthalten sein, auch Gemüse brauchen Katzen nicht.

Was beachten bei Nassfutter?

Artgerechtes Nassfutter kann eine nette Abwechslung oder die Hauptmahlzeit darstellen. Sie wird der Katze in regelmäßigen Abständen angeboten – was nicht gefressen wird, muss entsorgt werden, da Nassfutter nicht haltbar ist.

Gerade an warmen Tagen verdirbt es schneller, während es im kalten Winter durchaus einmal eine halbe Stunde stehen bleiben kann, falls die Katze wiederkommt.

So ansprechend die teils aufwendigen Nassfutter-Schälchen wirken mögen: auch hier braucht eine Katze weder Gemüse noch eine aufwendige Fleischsauce. Zucker, Konservierungs-, Farb- und künstliche Aromastoffe sind unnötig und tun ihr nicht gut. Reines Fleisch und purer Fisch sind die beste Wahl für sie.


Ähnliche Beiträge